{"id":912,"date":"2021-01-26T01:50:15","date_gmt":"2021-01-26T00:50:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.quasikunst.at\/?page_id=912"},"modified":"2024-10-04T15:52:29","modified_gmt":"2024-10-04T13:52:29","slug":"mind","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/mind\/","title":{"rendered":"Mind"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"729\" src=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/tb_elektroschock_zimmer-1024x729.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-911\" srcset=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/tb_elektroschock_zimmer-1024x729.jpeg 1024w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/tb_elektroschock_zimmer-300x214.jpeg 300w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/tb_elektroschock_zimmer-768x547.jpeg 768w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/tb_elektroschock_zimmer-800x570.jpeg 800w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/tb_elektroschock_zimmer.jpeg 1517w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Allein im Elektroschock-Zimmer<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine Beobachtung w\u00e4hrend des ersten Corona-Lockdowns, zum Thema Nichtstun: Es war erstaunlich, dass bereits wenige Tage nach der Au\u00dfenwelt-Sperre zahlreiche Texte, Kommentare, Newsfeeds in Umlauf waren, die mitten im pl\u00f6tzlichen Nichts merkw\u00fcrdig hyperaktiv von Dingen berichteten, die nun endlich gemacht werden konnten; von einer Hyperaktivit\u00e4t in die andere, verlagert gr\u00f6\u00dftenteils ins Netz. Mir kam eine 2014 ver\u00f6ffentlichte Studie in den Sinn. Das Setting war einfach, mit der Forschungsfrage: Tun Menschen, die zum Nichtstun gezwungen werden, tats\u00e4chlich lieber nichts, oder pr\u00e4ferieren sie stattdessen einen (schwachen) Elektroschock, den sie SICH SELBST verpassen? Sehr viele Probanden entschieden sich f\u00fcr den Elektroschock, was etwas \u00fcberraschend war. Bei einer nicht repr\u00e4sentativen kleinen Erhebung unter Freunden kam ich damals zur selben Pr\u00e4ferenz, bzw kam die Entscheidung \u00f6fter als erwartet. Und ja, sie kam mit lachendem Gesicht. Aber sie kam. Das sagt vielleicht etwas aus \u00fcber die menschliche Verfasstheit, \u00fcber des Menschen Zwang zu \u201eEtwas\u201c. Schon im 17. Jh meinte dazu <em>Blaise Pascal<\/em>: \u201eDas Ungl\u00fcck der Menschen kommt daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer sitzen k\u00f6nnen\u201c. Blaise Pascal hatte offensichtlich ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr Menschen, vielleicht sogar schon f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Conditio Humana, die elektrisch organisiert ist. Denn an diverse Elektroschock-Experimente a la Milgram denkend, kann man sich einerseits fragen, warum der Elektroschock ein so beliebtes Mittel in der wissenschaftlichen Forschung zu sein scheint, andererseits ist auch die Antwort auf die Frage, warum Menschen zum Qu\u00e4len neigen, vielleicht einfacher und komplizierter zugleich: Weil sich sonst ALLES so verdammt NACH NICHTS ANF\u00dcHLT.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich entwickle im Moment eine SF-Exploitation-Geschichte, die mit den fr\u00fchen Forschungen zur Elektrizit\u00e4t beginnt. Historische Beispiele: Die Rich Kids des fr\u00fchen 19. Jahrhunderts hatten zum Zwecke des forschenden Am\u00fcsements so genannte \u201eInfluenzmaschinen\u201c zur Verf\u00fcgung. Das sind elektrostatische Generatoren zur Spannungserzeugung \u2013 um zB. die Kinderhaare zu Berge stehen zu lassen. Wissenschaft als neue Disziplin betrieb etwa zur selben Zeit, im sp\u00e4ten 18. und fr\u00fchen 19. Jh. die Versuchsanordnungen zu \u201etierischer Elektrizit\u00e4t\u201c. Damit sind die Experimente mit Fr\u00f6schen, Schnecken, Hunden, Ochsen etc bezeichnet (Galvanismus). H\u00f6hepunkt der Forschung zur elektrischen Lebenskraft stellten die Gr\u00e4ulichkeiten von Galvanis Neffen dar, eines gewissen Giovanni Aldini, der ua. einen menschlichen Toten mittels Elektrizit\u00e4t zum Leben wiedererwecken wollte. Er lie\u00df den hingerichteten K\u00f6rper eines M\u00f6rders besorgen und anschlie\u00dfen. Eine Beschreibung des Versuchs: \u201e[Bei der Leiche wurde] ein heftiger, krampfhafter Atemzug ausgel\u00f6st. Die Augen gingen auf, die Lippen bebten \u2026\u201c. Und so weiter. Das war nicht nur Thrill pur, sondern ein offiziell anwesender Chirurgie-Bediensteter soll derma\u00dfen schockiert gewesen sein, dass er kurz darauf zuhause starb. Besonders diese Experimente (und ihre \u00f6ffentliche Thematisierung durch die Anti-Vivisektionsbewegung Ende des 19. Jahrhunderts) haben der Wissenschaft einen anhaltenden Imageschaden beschert \u2013 als Kammer des Schreckens. Die Hinrichtung eines ausgewachsenen Elefanten am \u00f6ffentlichen \u201eelektrischen Stuhl\u201c um 1900 tut hier nur mehr ihr symbolisch \u00dcbriges: Nach einer Menge Kleingetier im so genannten Stromkrieg Ende des 19. Jhs (im Streit Gleichstrom vs Wechselstrom, im Kampf Edison vs Tesla) war das nur mehr das gro\u00dfe Exempel einer Exekution per High Voltage. Diese \u201eElectrocution\u201c wurde im Rahmen von damals noch \u00fcblichen \u201eTierprozessen\u201c durchgef\u00fchrt: Der Zirkuselefant Topsy hatte einen Menschen umgebracht, der ihn zuvor mit einer brennenden Zigarette maltr\u00e4tiert hatte. Die Hinrichtung von Topsy erfolgte dann mit ziemlich viel Strom-Company-Propaganda und Unterhaltungsmaschinerie rundum. In der Liste von Edisons coin-operated Kinetoscopes wurde das gefilmte Event so gef\u00fchrt: \u201eELECTROCUTING AN ELEPHANT. Topsy, the famous \u201aBaby\u2018 elephant, was electrocuted at Coney Island on January 4, 1903. We secured an excellent picture of the execution. [\u2026]\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dies soll andeuten, dass es neben dem menschlichen Horror vor dem Nichts, sowie dem Bed\u00fcrfnis zum Am\u00fcsement (\u201eInfluenz-Maschine\u201c) eine kurze, aber daf\u00fcr intensive Geschichte gibt, die unsichtbar und in mehrerlei Hinsicht auf Elektrizit\u00e4t und Tod aufgebaut ist. Zumindest ist das der Plot der angesprochenen SF-Exploitation, an der ich arbeite: Hier geht es in einer nicht n\u00e4her definierten Zukunft um schwache Schl\u00e4ge aus der \u201eEntity\u201c, die die W\u00e4hrung \u201eE\u00b0mo\u201c aus den Menschen herausl\u00f6st. Die Menschen f\u00fcttern mit der W\u00e4hrung Zeit und Emotion das Netz, sind aber schon l\u00e4ngst vom regul\u00e4ren Rohstoff, von der angezapften Datenressource zum kontrollierten Vollvertriebsk\u00f6rper dieser Ressource geworden. Der Protagonist Nik ist schon zu Romanbeginn Autist, was in einer sp\u00e4teren Gesellschaft normal zu sein scheint (\u201eAutisten f\u00fchlen nicht zu wenig, sondern zu viel\u201c). Nik entwickelt sich aber nach und nach zu einem \u201eHyper-Feeler\u201c. Er vermag \u00fcber so genannte \u201eGef\u00fchls-Sensationen\u201c die noch so feinen Empfindungen der \u201eSph\u00e4renleiter&#8220; sp\u00fcren, die als elektromagnetisches Triggersystem quasi die Inter-Applikation des Netzes darstellt. Diese inkludiert Daten seiner menschlichen Wirte, vor allem aber auch die nicht-menschlichen Scripts der Natur, in einem Kapitel auch die der Tiere. Und das, was der \u201eHyper-Feeler\u201c in der Entity dann wahrnimmt, riecht einerseits (so ganz generell) immer leicht verbrannt-verbruzzelt und permanent schwach nach Tod, andererseits formuliert Nik aus seinem eigenen K\u00f6rper, in einer Art Restemotion kollektiver wie einzelmenschlicher Erfahrung, ein fortgesetztes Gegenscript der Schmerzen. Unter dem Titel \u201eAllein im Zimmer: Innenraum 1- \u221e\u201c schickt er Empathie-Schocks ins System. Zuerst, um sich zu wehren. Sp\u00e4ter merkt er, dass er die Entity dadurch eigentlich am Leben erh\u00e4lt. Denn diese l\u00e4uft selbst permanent Gefahr, im systemischen Tod der Gleichf\u00f6rmigkeit zusammenzufallen, muss sich selbst mit immer neuen, anderen Daten erweitern, um sich behaupten zu k\u00f6nnen. So genannte \u201eInfluencerMs\u201c, Sofort-E\u00b0mo-Exekutoren, tauchen mit jedem induzierten Gegenscript auf. Aber nach ihrem Auftauchen bleibt auf die unheimlichste Weise stets alles wie zuvor, was am Schluss zum Bewusstseinsr\u00e4tsel per se wird. Ende des Spoilerns. Nur das sei noch angemerkt: Selbstverst\u00e4ndlich finden auch in Zukunft Kriege weiterhin statt und selbstverst\u00e4ndlich mahlen unter der Oberfl\u00e4che die Knochenbrecher des Techno-Kapitalismus weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Und damit zum Lockdown-Exkurs Nummer 2, einer kleinen, wahren Geschichte \u00fcber die Birke und den Klimawandel. Die Nachricht ging w\u00e4hrend der Virus-Berichterstattung im M\u00e4rz 2020 etwas unter: Die Birke war f\u00fcr AllergikerInnen in diesem Fr\u00fchjahr besonders schlimm. Es hie\u00df, dass die Birke in ihrem \u00dcberlebenskampf besonders viele Pollen aussto\u00dfe, denn ihr sei es in unseren Breiten zu warm geworden. Seitdem komme ich (als Allergikerin) nicht umhin zu denken, dass dieser ununterbrochene Daten-Spread, der Content-Blast, aber auch dieses andauernde Senden per SM, Stream und das Whatever an Datengenerierung nichts anderes als ein \u00dcberlebenskampf ist \u2013 von Menschen, die permanent kleine Elektroimpulse aussenden\/empfangen, um am Gro\u00dfversuch des dimensionslosen Daten-Schocks teilzunehmen, und sich darin irgendwie noch selbst zu sp\u00fcren. In einer Kultur, die an einem Dead End ihren Big-Data-Metabolismus noch verzweifelt irgendwie zu befruchten versucht (inklusive Tree-to-Tree-Communication), w\u00e4hrend sie eigentlich schon stirbt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Text lehnt sich hinaus, in Vergangenheit, Realit\u00e4t, Dystopie usw. Er bietet keine Antworten. An sich Low-Tech-orientiert arbeite ich mit einem Ansatz von Kunst- und Technologie-Koordinaten. Mir geht es um die Feststellung grunds\u00e4tzlicher Verschiebungen, bzw um ein \u00dcberdenken einer herk\u00f6mmlichen Begrifflichkeit von \u201eMatters\u201c: um \u201eMaterial\u201c und um \u201eDinge von Belang\u201c. Ich bin HIER beim Material und Medium eines aufgel\u00f6sten elektromagnetischen Gesamtk\u00f6rpers angelangt, der permanent Gefahr l\u00e4uft, in sich zu kollabieren. Darin behaupte ich ein ICH, das als eine Art \u201eunreine Form der einzelmenschlichen Erfahrung\u201c, quasi als f\u00fchlender K\u00f6rper immer noch DAS Widerstandspotential schlechthin darstellt. Gleichzeitig stellt dieser Widerstand aber diejenige dunkle Ressource dar, die das gleichf\u00f6rmige System eigentlich noch am Leben erh\u00e4lt. Mit der Gefahr der Aufl\u00f6sung und des Kontextverlustes im R\u00fccken geht es mir darum, diejenigen weit nach au\u00dfen gesetzten Fluchtpunkte aufzuschlagen, von denen wir alle in Zeiten eines \u00dcbergangsopportunismus keine Ahnung haben k\u00f6nnen. Aber: Es soll w\u00e4hrend des blinden Navigierens zumindest versucht werden, Mind und Body grunds\u00e4tzlich anders zu verschalten \u2013 um eventuell sogar ganz andere, vielleicht sogar \u00e4u\u00dferst innere Horizonte anzudeuten. Es ist besser als nichts, Scripts wie diese (<a href=\"https:\/\/nik.stwst.at\/\">https:\/\/nik.stwst.at<\/a>) zu schreiben, denn: Wir wissen, wie leicht sonst Menschen vom Rand dimensionsloser Scheiben herunterfallen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>It\u2019s the content, stupid.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/mein-hirn_29_tanja_c_sandra-brandmayr-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-913\" srcset=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/mein-hirn_29_tanja_c_sandra-brandmayr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/mein-hirn_29_tanja_c_sandra-brandmayr-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/mein-hirn_29_tanja_c_sandra-brandmayr-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/mein-hirn_29_tanja_c_sandra-brandmayr-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/mein-hirn_29_tanja_c_sandra-brandmayr-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/mein-hirn_29_tanja_c_sandra-brandmayr-800x533.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Text ver\u00f6ffentlicht in der servus.at-Publikation \u201eA Nourishing Network\u201c, einem hybriden Publikationsformat mit Beitr\u00e4gen der AMRO\/servus.at-Community. Erscheinungstermin 2020\/2021. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><a href=\"https:\/\/a-nourishing-network.radical-openness.org\/\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/a-nourishing-network.radical-openness.org\/<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bild\u00fcberblendung: beinhaltet einen Frame der 74 Sekunden kurzen Filmdokumentation \u201eElectrocuting an Elephant\u201c. Bildcredit des historischen Materials: Wikimedia Commons, bzw Film produced by Edwin S. Porter or Jacob Blair Smith for the Edison Manufacturing Company, 1903; und ein Bild aus dem eigenen Projekt \u201eMein Hirn gefriert bei minus 273 Grad\u201c. Bild\u00fcberblendung: Tanja Brandmayr. Bild\u00fcberblendung Umsetzung: Elisabeth Schedlberger. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Alle Projektfotos aus: Mein Hirn gefriert bei minus 273\u00b0, Hochpotenzprojekt im Rahmen von STWST48x6 MORE LESS. Fotos: Sandrik. <a href=\"http:\/\/stwst48x6.stwst.at\/mein_hirn_gefriert_bei_minus_273\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/stwst48x6.stwst.at\/mein_hirn_gefriert_bei_minus_273<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bilder\/Textbild-Elemente aus: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nik, Scripting als Hochpotenz-Wahrnehmung<\/span><\/span> <span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><a href=\"https:\/\/nik.stwst.at\/\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/nik.stwst.at<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><br \/><br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allein im Elektroschock-Zimmer Eine Beobachtung w\u00e4hrend des ersten Corona-Lockdowns, zum Thema Nichtstun: Es war erstaunlich, dass bereits wenige Tage nach der Au\u00dfenwelt-Sperre zahlreiche Texte, Kommentare, Newsfeeds in Umlauf waren, die mitten im pl\u00f6tzlichen Nichts merkw\u00fcrdig hyperaktiv von Dingen berichteten, die nun endlich gemacht werden konnten; von einer Hyperaktivit\u00e4t in die andere, verlagert gr\u00f6\u00dftenteils ins Netz. 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