{"id":550,"date":"2017-07-11T06:29:38","date_gmt":"2017-07-11T04:29:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.quasikunst.at\/?page_id=550"},"modified":"2019-03-16T19:05:16","modified_gmt":"2019-03-16T18:05:16","slug":"eisberg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/eisberg\/","title":{"rendered":"Eisberg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eisberg &#8211; The Entity &#8211; 48 Hours Meltdown<\/strong><\/p>\n<p>Projekt im Rahmen von <a href=\"https:\/\/newcontext.stwst.at\/!stwst48x3\/quasikunst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">STWST48x3<\/a> &#8211; 8.-10. September 2017, Stadtwerkstatt<br \/>\n<a href=\"http:\/\/stwst48x3.stwst.at\/eisberg_the_entity_48_stunden_meltdown\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eisberg \/ The Entity 48 Stunden Meltdown &#8211; VIDEO<\/a><br \/>\nText ver\u00f6ffentlicht in der <a href=\"http:\/\/versorgerin.stwst.at\/artikel\/sep-2-2017-2025\/48-stunden-meltdown\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versorgerin # 115<\/a><\/p>\n<p><strong>48 Stunden Meltdown<\/strong><br \/>\n<strong>\u00dcber das bei STWST48x3 MIND LESS laufende Projekt \u201eEisberg\/The Entity \u2013 48 Hours Meltdown\u201c, \u00fcber erweiterte Kontexte und die Erh\u00f6hung von Widerspruch assoziiert Tanja Brandmayr. Quasikunst ist dead: Yes \/ No. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Sichtbare unsichtbar machen:<\/strong> Vor einigen Jahren stand der pl\u00f6tzlich aufgetauchte pers\u00f6nliche Wunsch nach Unsichtbarkeit und Abtauchen, inmitten einer \u2013 beinahe auf allen Fronten praktizierten, auch in der Kultur \u2013 fast schon permanent ge\u00e4u\u00dferten Programmatik eines so beschlagworteten \u201esichtbar Machens\u201c. Den gr\u00f6\u00dferen Teil seiner Dinge unsichtbar unter der Oberfl\u00e4che zu halten ist in einer zunehmend durchrationalisierten und an die Oberfl\u00e4che gezerrten Welt im Gegensatz aber m\u00f6glicherweise \u00fcberlebenswichtige Strategie, um nicht als Ganzes abzusaufen. Besonders in der Entwicklung hin zur totalen Verrechnung der Welt, zur Sichtbarkeit, hin zur totalen Durchsichtigkeit, zur \u00dcberwachung oder zumindest zur sozialen Kontrolle oder dem Verlust an Intimit\u00e4t, gilt es m\u00f6glicherweise, das Sichtbare wieder unsichtbar zu machen. Unten halten, nicht rausr\u00fccken, das Verborgene nicht rationalisieren, quantifizieren oder banalisieren. Mit neun Zehnteln unter der Oberfl\u00e4che: Ich m\u00f6chte ein Eisberg sein \u2013 am kalten Polar. Ein Eisberg beschreibt die Distanz zur Welt, und bedeutet geradezu sprichw\u00f6rtlich das Wesentliche unter der Oberfl\u00e4che. Wenn die M\u00f6glichkeit auf Distanz und das Wesentliche unter der Oberfl\u00e4che weg ist, dann stirbt alles von unten nach oben.<\/p>\n<p><strong>Ewigkeitskosten:<\/strong> Seit Jahrtausenden schneit es auf den Polen, seit 115-130tausend Jahren gefrieren dort unendlich viele Schneeflocken zu Eisschichten, die tausende Meter dick sind. Eis ist globale Klimaentit\u00e4t und weltweiter K\u00e4lte- und S\u00fc\u00dfwasserspeicher. Eis als nicht-entropischer klimatischer Zustand regelt das Weltklima, selbstverst\u00e4ndlich unter anderen Faktoren. Das Polareis ist dynamisches System, es wandert, faltet sich, kalbt an den R\u00e4ndern, Wasser str\u00f6mt unter dem Eis ab. Die \u00f6kologischen Kontexte beim Thema Polareis sind selbstredend und vergleichsweise unerforscht. Die Eisschicht, die sich seit der neolithischen Revolution, also seit 12tausend Jahren gebildet hat, als sich die Menschheit sesshaft gemacht hat, ist vergleichsweise oberfl\u00e4chlich, die Schicht, die seit der industriellen Revolution gefroren ist, \u00fcberhaupt ganz d\u00fcnn. Der Rest tief unten im Inneren ist Klima- und Erdgeschichte. Weltgeschichte aus Schneeflocke um Schneeflocke. Gefrorene Weltwasserwetterreise per Schneegest\u00f6ber. Nun schmilzt das Eis, Ewigkeitskosten unklar. Eventuell ger\u00e4t die Erde wegen Abschmelzen des Polareises und der sich verschiebenden Polachsen sogar ins Trudeln. Im Sinne einer abschmelzenden globalen Eis-Landschaft hat das \u201eMaterial\u201c Eis also nur allzu dramatische, naheliegende \u00f6kologische Kontexte. Um es so zu sagen: Der Planet wird\u2019s schon \u00fcberstehen \u2013 nur wir wahrscheinlich nicht. Oder, wir lachen mal kurz, es werden diejenigen \u00fcberleben, die gem\u00e4\u00df der Heilslehre der AI-Religion bereit sind, daran zu glauben, als Software weiterleben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-549\" src=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/48std_meltdown_the-entity_kleinc-tanja-brandmayr.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"202\" \/><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/schneeraum_ctanjabrandmayr.wmv\">Open the hidden schneeraum and loop it forever.<\/a><\/p>\n<p><strong>Eisschrank:<\/strong> Eis als Material beschreibt als Symbolik auch den kalten blinden Fleck der IT und AI \u2013 zumindest ist das die Behauptung innerhalb dieses Projekts \u201eIceberg\/The Entity \u2013 48 Hours Meltdown\u201c: Es geht um das Fakt der permanent notwendigen K\u00fchlung der Datensysteme gegen \u00dcberhitzung\/Meltdown \u2013 bei stetiger Zunahme der Datenmengen. Der Beginn ist gemacht, Kapazit\u00e4ten und Ressourcen f\u00fcr AI und Big Data m\u00fcssen sukzessive hochgefahren werden. Eine kurze Beschlagwortung: ein immenses AI-Kapazit\u00e4tsbackup, Dezentralisierung von Rechenleistung (der neue hei\u00dfe Schei\u00df Blockchain: Die Datenbank verbraucht f\u00fcr eine einzige Transaktion die gleiche Menge Elektrizit\u00e4t, die einen amerikanischen Durchschnittshaushalt f\u00fcr einen Tag versorgen k\u00f6nnte) und Smartphones, Smarthomes und das oft zitierte Internet der Dinge. Das alles sorgt f\u00fcr eine gro\u00dfe Zahl von Daten, die in den Netzen herumgeschickt werden, zum Beispiel der oft zitierte smarte K\u00fchlschrank \u2013 wie sinnig in diesem Zusammenhang. Es baut sich also folgender Gegensatz auf: W\u00e4hrend die Polkappen schmelzen, wird in der hochtechnologisierten Welt ein K\u00fchlschrank aufgebaut, um die Daten kalt zu halten. Die symbolische Entit\u00e4t Eisblock ist damit das kalte und notwendige Backup, die kalte und unzug\u00e4ngliche Ganzheit unter unseren smarten Datenoberfl\u00e4chen. Die Entwicklungen sind, sowohl was \u00d6kologie als auch Technologie betrifft, nicht absch\u00e4tzbar. Abgesehen von allen Komponenten des intentionalen Wollens dieser Entwicklungen und auch bei technologischer Machbarkeit scheint sich ein massives Ressourcen-, Versorgungs- und Verteilungsproblem aufzubauen.<\/p>\n<p><strong>Eis als Quasikunst:<\/strong> Bei STWST48x3 wird nun ein Eisblock seiner performativen Eigenschaft schlechthin ausgesetzt \u2013 eines Meltdowns innerhalb von 48 Stunden. Eis performt seine eigene Materialit\u00e4t und seinen weitl\u00e4ufigen Zusammenhang. Eis ist hier Material, performatives Agens, und bedeutet Hereinnahme von systemischer Erweiterung und des Widerspruchs in sich, es ist systemisch-performativer Zusammenhang der erweiterten Kontexte. Dieser 48-Stunden-Meltdown wird innerhalb vom Kunst- und Kontextresearch Quasikunst inszeniert: Quasikunst ist, unter einigen Vorl\u00e4uferprojekten, systemisch-performative Recherche. Quasikunst bezieht sich lose auf vorhandene Theoriebegriffe wie Quasiobjekte und die Kontexte ihrer weitl\u00e4ufigen Verbindungen. Sie ist je nach Projekt ausgerufenes systemisches Gebilde, bedeutet Untergrund in alle Richtungen, \u00fcberlagerte Zust\u00e4nde, diffuse Kollektive, abgr\u00fcndige Verbindungen, anderes Material, und innerhalb dieser aufgeschlagenen Zusammenh\u00e4nge gleichzeitiges ja und nein sagen. Sie bedeutet in ihrem Movens auch: Neu eingeschleuste Koordinaten, Kontexte werden um weitere Zusammenh\u00e4nge erweitert, Gegens\u00e4tze befragen Widerspr\u00fcche.<\/p>\n<p><strong>Entit\u00e4t: <\/strong>Der Eisberg\/Eisblock steht f\u00fcr eine symbolische Entit\u00e4t, die sich in ihrem Bedeutungs- und Behauptungszusammenhang aus Natur und Technik als \u00fcbergeordnetes Objekt, als anderer Akteur aufgebaut hat. Inmitten der weitl\u00e4ufigen Kontexte wird der Eisblock damit zu einem eigenen\/anderen Akteur, zu einer Entit\u00e4t, die f\u00fcr sich und in ihrer Widerspr\u00fcchlichkeit selbst bereits eine bestimmte Gr\u00f6\u00dfe erreicht hat. Als ausgerufene Entit\u00e4t steht der Eisblock f\u00fcr \u00f6kologische und physische Pr\u00e4senz per se, w\u00e4hrend er sich andererseits als Repr\u00e4sentation eines technologischen Konstrukts hochr\u00fcstet und aus sich heraus keinen kulturellen und auch sonstigen Gegensatz mehr zu bilden vermag. Dies bedeutet, dass innerhalb dieser Systeme nicht nur Kritik an sich obsolet scheint, also nicht mehr m\u00f6glich, sondern sich, aufgrund der sich zunehmend bis zur Nichtkritisierbarkeit verschmolzenen systemischen Zusammenh\u00e4nge, eine gro\u00dfe Gleichf\u00f6rmigkeit ausbreitet, also ein Zustand, der dem systemischen Tod gleichkommt. Ein weiterer Faktor ist auch die Unzug\u00e4nglichkeit der Systeme. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Begriff der Immersion: Dieser Begriff, der sich momentan auch zunehmend in einem nichttechnologischen Kulturbereich zeigt, und hier ein recht herk\u00f6mmliches Versprechen auf \u201eEintauchen\u201c macht, entwickelte sich zuletzt gerade aus der IT und meinte dort ein Eintauchen, ein Verschmelzen mit einer virtuellen Umgebung. Die Systeme, die sich derzeit selbst im Namen von Big Data und AI forcieren, um darin \u201eeingehen\u201c zu k\u00f6nnen, sind allerdings hochgradig unzug\u00e4nglich, sie drohen sich ohne Menschen zu verselbstst\u00e4ndigen. Der mitgelieferte Subtext von beinahe allen Dingen in diesem Zusammenhang hei\u00dft: Die Abschaffung des Menschen \u2013 bei gleichzeitig hochgradigem Erlebnisversprechen an diese Menschen. Das sind die Widerspr\u00fcche, mit denen wir zu tun haben. Eis als gefrorener Zustand ist also auch Symbol f\u00fcr ein eiskalt-abstrahiertes Erlebnisversprechen bei gleichzeitig gr\u00f6\u00dfer gefasster Unzug\u00e4nglichkeit \u2013 sowohl im konkret r\u00e4umlichen Sinn als auch im weiter gefassten systemischen Sinn der neuen Entit\u00e4ten.<\/p>\n<div id=\"attachment_258\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-258\" class=\"alignnone size-full wp-image-662\" src=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KLEIN_eisberg_the-entity_48-hours-meltdown-c-otto-saxinger.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KLEIN_eisberg_the-entity_48-hours-meltdown-c-otto-saxinger.jpg 700w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KLEIN_eisberg_the-entity_48-hours-meltdown-c-otto-saxinger-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-258\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Otto Saxinger<\/p><\/div>\n<p><strong>Erh\u00f6hung des Widerspruchs:<\/strong> Wenn man so will, pr\u00e4sentiert sich mit dem Material Eis also ein recht anschaulicher Widerspruch \u2013 das Material performt sich selbst und das System. Beides l\u00e4sst sich wegen seiner klimatischen als auch symbolischen Speicherkapazit\u00e4ten durchaus als negativ entropischer Zustand benennen: Als eine von mehreren Definitionen von negativer Entropie gilt die Erh\u00f6hung von Komplexit\u00e4t. Bei Quasikunst geht es nun genau um die dargestellte erh\u00f6hte Komplexit\u00e4t im Sinne der selbst performativ gewordenen Widerspr\u00fcche innerhalb der gezeigten Objekte\/Zusammenh\u00e4nge \u2013 Wie etwa einem als Quasikunstprojekt behaupteten Eisblock (und an dieser Stelle sei angemerkt: au\u00dferdem noch ein paar anderer Elemente): Die Dinge sind an sich nicht nur komplex, sondern enorm widerspr\u00fcchlich geworden, in sich hochgradig verschmolzene Entit\u00e4ten. In diese Systeme gilt es nun neue Benennungen einzuf\u00fchren \u2013 gegen die zunehmende Entropie. Und in gewisser Weise geht es bei der systemisch-performativen Recherche innerhalb von Quasikunst nicht nur um die Erh\u00f6hung von Komplexit\u00e4t, sondern um die Erh\u00f6hung von Widerspruch.<\/p>\n<p><strong>Ich bin in meiner dritten Person.<\/strong> An sich eher low-tech orientiert, hat Quasikunst letztes Jahr die Abwesenheit, das Verschwinden menschlicher Akteure ins paradoxe Zentrum ger\u00fcckt: Heuer, bei STWST48x3\/Quasikunst werden ebenfalls nicht-menschliche Akteure thematisiert, als neue Entit\u00e4ten, systemische Subjekte\/Objekte, Quasi-Pr\u00e4senzen von Natur und Technologie. Quasikunst bedeutet dieses Jahr bei MIND LESS einen Meltdown, aber auch die Erweiterung um zwei Projekte, die im Sinne der Strategie von Erh\u00f6hung des Widerspruchs ebenso als systemische Zusammenh\u00e4nge firmieren. Dies ist zum einen Lisa Spalts Textinstallation \u201eEnter the Net \u2013 Get A Passport for the Cold Land\u201c, die den Eisblock in einen literarischen Textbeginn \u00fcber den Meltdown \u00fcbersetzt \u2013 mit der innewohnenden Fragestellung nach der tats\u00e4chlichen \u00dcberwindung des KI-Winters oder eines lediglich \u00f6kologisch\/sozialen Meltdowns. Auf der anderen Seite gibt es zwei Robotik- und AI-Recherchen der Gruppe H.A.U.S. Diese werden sich in ihre eigenen Widerspr\u00fcchlichkeiten vertiefen: Ein mittlerweile auch kommerziell breit eingesetzter Roboter aus Serienproduktion wird umprogrammiert, um als \u201eThe Robot is present\u201c die kulturelle Dimension von Pr\u00e4senz ins wei\u00dfe Plastikgeh\u00e4use fallen zu lassen \u2013 als eine Art Fragestellung nach der Dimension einer kulturell verstandenen Pr\u00e4senz, wie sie eben \u2013 die Anspielung d\u00fcrfte offensichtlich sein \u2013 Marina Abramovi\u0107 darstellte. Also quasi die Fragestellung nach einer Art ready made serial presence von breit eingesetzten Roboter-Anwesenheiten, deren Widerspr\u00fcche von Kultur und Technik (as we know it) in sich zusammenfallen drohen, und die in ihrer banalen Nachbildung von allen menschlichen Kontexten beinahe besch\u00e4men. bAms als kleine, mittels open source selbstgebaute Module wiederum werden sich spontan als selbstorganisierte Schwarmmodule auf dem Maindeck vor der Stadtwerkstatt zeigen \u2013 f\u00fcr mich pers\u00f6nlich stellen sie die weitest entfernte Assoziation zum Gest\u00f6ber der Einzelteile dar, die sich in nicht vorhersehbarer Weise mit den un\u00e4hnlichen Mitspielern, also mit Menschen am Maindeck, organisieren. Sie sind die offenste Stelle im System \u2013 und in den dramatischen Komplexit\u00e4ten, die nur zu oft zwischen der koketten Idee der Selbstabschaffung des Menschen und seines zwingenden Ersaufens im selbstgemachten Disaster oszilliert, stellen sie eine beinahe r\u00fchrende Anmutung eines spielerischen Erfindergeistes dar, stehen als symbolische neue Entit\u00e4t inmitten der analysierenden, wahrnehmenden, abbildenden Komplexit\u00e4t f\u00fcr das ungebrochene Individuum und seine intentionale Kreativit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Quasikunst bei STWST48x3 MIND LESS bedeutet also<\/strong> eine Realit\u00e4t, die bereits \u00fcber uns eingebrochen ist, bedeutet Leben und negative Entropie im Sinne von Erh\u00f6hung von Komplexit\u00e4t und Widerspruch, mit dem fertig zu werden ist; bedeutet Cold Land, Robots und Eisblock \u2013 als immer noch surreale Kontexte; und bedeutet mindless times, die schon vor der Zukunft wie nach der Zukunft schmecken: Es geht um neue Entit\u00e4ten, es geht ums Ganze. Den bereits oben angef\u00fchrten Hauptwiderspruch \u2013 Abschaffung des Menschen bei gleichzeitig hochgradigem Erlebnisversprechen an diese Menschen \u2013 erweitern wir um die Frage: Ist die Abschaffung des Menschen die Abschaffung des Todes? Irgendwann wird\u2019s f\u00fcr jeden pers\u00f6nlich.<\/p>\n<p><strong>Quasikunst is Dead: Yes\/No.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_258\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-258\" class=\"alignnone size-full wp-image-664\" src=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KLEIN_eisberg_the-entity_48-hours-meltdown_ich-m\u00f6chte-als-eisblock-c-otto-saxinger.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KLEIN_eisberg_the-entity_48-hours-meltdown_ich-m\u00f6chte-als-eisblock-c-otto-saxinger.jpg 700w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KLEIN_eisberg_the-entity_48-hours-meltdown_ich-m\u00f6chte-als-eisblock-c-otto-saxinger-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-258\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Otto Saxinger<\/p><\/div>\n<p>Mehr \u00fcber Quasikunst auf dieser <a href=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/about-quasi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intro-Seite<\/a> und im <a href=\"https:\/\/newcontext.stwst.at\/projects\/quasikunst\/start\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stadtwerkstatt-Kontext<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eisberg &#8211; The Entity &#8211; 48 Hours Meltdown Projekt im Rahmen von STWST48x3 &#8211; 8.-10. September 2017, Stadtwerkstatt Eisberg \/ The Entity 48 Stunden Meltdown &#8211; VIDEO Text ver\u00f6ffentlicht in der Versorgerin # 115 48 Stunden Meltdown \u00dcber das bei STWST48x3 MIND LESS laufende Projekt \u201eEisberg\/The Entity \u2013 48 Hours Meltdown\u201c, \u00fcber erweiterte Kontexte und die Erh\u00f6hung von Widerspruch assoziiert Tanja Brandmayr. 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