{"id":193,"date":"2017-02-18T14:54:30","date_gmt":"2017-02-18T13:54:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.quasikunst.at\/?page_id=193"},"modified":"2019-03-16T19:14:12","modified_gmt":"2019-03-16T18:14:12","slug":"textkreisel-nichtstun","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/textkreisel-nichtstun\/","title":{"rendered":"Textkreisel Nichtstun"},"content":{"rendered":"<p><strong>Textkreisel Nichtstun<\/strong>, skulpturales Nichtstun, <strong>performative Textarbeit, 2014<\/strong>. Der in sich abgeschlossene Textkreisel Nichtstun entstand als eigenst\u00e4ndige Arbeit innerhalb des mit theaternyx umgesetzten Projekts StadtkomplizInnen im Kunstmuseum Lentos. <strong>Der nicht-\u00f6konomische Text<\/strong><b> <\/b>verhandelte in seiner intendierten Undefiniertheit eigent\u00fcmliche Strukturgebilde, Anti-Ideologie, Theorie jenseits der \u00fcblichen Textverwertung und einen spielerischen Gestus des &#8222;Gedichts&#8220;: Die <strong>erweiterte Textzone<\/strong> reicht vom <strong>Menschengedicht <\/strong>bis hin zur Variationen von <strong>Haikus<\/strong> und einem <strong>Quasitheorie-Verstecken in Wochenstruktur und Wortkaskaden<\/strong><b>.<\/b> Der Text entstand <strong>ohne nachtr\u00e4gliche Bearbeitung und pendelt dementsprechend<\/strong> zwischen den Formen und Inhalten, <strong>zwischen Poesie und Theorie<\/strong>.<\/p>\n<div id=\"attachment_261\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-261\" class=\"size-medium wp-image-261\" src=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun__cTanja-Brandmayr-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun__cTanja-Brandmayr-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun__cTanja-Brandmayr-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun__cTanja-Brandmayr-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun__cTanja-Brandmayr-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun__cTanja-Brandmayr-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-261\" class=\"wp-caption-text\">Textkreisel Nichtstun, TanjaB<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_262\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-262\" class=\"size-medium wp-image-262\" src=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun_cTanja-Brandmayr-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun_cTanja-Brandmayr-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun_cTanja-Brandmayr-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun_cTanja-Brandmayr-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun_cTanja-Brandmayr-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.quasikunst.at\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/nichtstun_cTanja-Brandmayr-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-262\" class=\"wp-caption-text\">Textkreisel Nichtstun, TanjaB<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nichtstun_Woche2_Lentos Kunstmuseum<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorbereitungslyrik<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nichtstun<\/p>\n<p>\u00c4sthetik<\/p>\n<p>Performanz<\/p>\n<p>Gef\u00fchle: ich glaub ich dreh am Rad<\/p>\n<p>Super-Aktivismus<\/p>\n<p>Spiel in Institutionen<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich Nichtstun-Zone<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inszenierungsidee<\/p>\n<p>Schreibinsel<\/p>\n<p>(mit Blick auf die Donau)<\/p>\n<p>Als Verbindung zum Hafen<\/p>\n<p>Als Flusslauf, Strom<\/p>\n<p>Verkehrsfluss<\/p>\n<p>Der Blick nach drau\u00dfen<\/p>\n<p>Panoramafenster<\/p>\n<p>Angebot auf Zerstreuung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wichtige Frage<\/p>\n<p>Kann man sich auch treffen<\/p>\n<p>Um nichts zu tun<\/p>\n<p>Ehrliches Nichtstun<\/p>\n<p>Meint Claudia<\/p>\n<p>C \u2026 and what it takes to be honest<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu allem anderen<\/p>\n<p>Zur Gesch\u00e4ftigkeit<\/p>\n<p>Zur Meditation<\/p>\n<p>Zur Ideologie<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Freitag \/ Lentos, Woche 2 \/<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Menschengedicht<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verena Henetmayr<\/p>\n<p>Gerlinde Roidinger<\/p>\n<p>Susanne Maier<\/p>\n<p>Birgit Schwamberger<\/p>\n<p>Marion Klimmer<\/p>\n<p>Luis Wohlmuther<\/p>\n<p>Wir<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Tracking<\/strong><\/p>\n<p>Das Haus zwitschert, schwere Augen, laut ausatmen<\/p>\n<p>Pfeifen im Ohr<\/p>\n<p>Pfeif ich oder pfeift das Haus<\/p>\n<p>Wer hat den Tinnitus<\/p>\n<p>stressbedingt<\/p>\n<p>Jetzt wummert das Haus<\/p>\n<p>Ich werd immer schwerer<\/p>\n<p>Kann man auch im Stehen nichts tun<\/p>\n<p>Oder nur, wenn die F\u00fc\u00dfe hochgestreckt sind<br \/>\n?<\/p>\n<p>Schlafen im Lentos<\/p>\n<p>Gut<\/p>\n<p>Beruhigt die Kunst<\/p>\n<p>Sowas h\u00e4lt ja sonst besch\u00e4ftigt<\/p>\n<p>Ich lieg im \u00fcberwachungsfreien Eck<\/p>\n<p>im Nichtstun<\/p>\n<p>Und merke<\/p>\n<p>DASS DAS HAUS ARBEITET<\/p>\n<p>Ich treffe den Exfreund meiner Schwester dr\u00fcben<\/p>\n<p>Er arbeitet tempor\u00e4r hier, baut auf<\/p>\n<p>Ich muss lachen, dieser Zufall<\/p>\n<p>Bis ich merke<\/p>\n<p>Dass mein eigener Exfreund sowieso hier arbeitet<\/p>\n<p>immer<\/p>\n<p>AUCH EXFREUDE ARBEITEN<\/p>\n<p>Nicht nur H\u00e4user<\/p>\n<p>Ich sehe durch die Ritzen nach unten<\/p>\n<p>Haus sauber, aber da unten nicht<\/p>\n<p>Haus sauber. Exfreund sober.<\/p>\n<p>Ich mach Notizen, damit sie weg sind, aus dem Hirn<\/p>\n<p>Wie zuhause, wo ich vom Sofa aufstehe, um etwas zu notieren, damit es mich und das Sofa nicht mehr belastet. Luis schl\u00e4ft. Vier-Tages-Buchproduktion davor. Ersch\u00f6pfung. Schlafcamp. Gerlinde hat sich bewegt und sitzt jetzt woanders. Morgen Zeitungen mitbringen? Um halb eins kommt Bewegung rein. Augen schwer. Ausatmen. Punkte setzen nicht vergessen: Sonst hei\u00dft es: Augen ausatmen. Durchstreichen, das mach ich zuhause auch, Zettel zerrei\u00dfen (mit Notizen drauf).<\/p>\n<p><em>Ein Stummfilm ist das. Mit Links schreiben. Erinnerung an Volksschule. Gestern. Und an die Gro\u00dfmutter, die nur die Pflichtschule besucht hat, vor ihrer Flucht. <\/em>(Dieser Part wurde mit der linken Hand geschrieben)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim Herumh\u00e4ngen schaut alles so sch\u00f6n aus.<\/p>\n<p>Von oben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Haus arbeitet.<\/em><\/p>\n<p><em>Rausschauen aus Haus.<\/em><\/p>\n<p>(Wieder mit links)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Regentropfengeometrie im Panoramafenster.<\/p>\n<p>Tropfenvorhang. Trockene Stellen unter den Tischen.<\/p>\n<p>Le pleurre? (Wie schreibt man das?) pl\u00e4rren. Es pl\u00e4rrt. Mein Gro\u00dfvater. Ringe. Zeichen. Durchstreichen. Reinschauen. Texte. Pl\u00f6tzlich Objekt sein oder so was. Keine Ahnung ob wir beobachten oder die uns beobachten. Ich schreib das jedenfalls. Auf.<\/p>\n<p>Aufstehen schwer.<\/p>\n<p>Schwarzer Himmel.<\/p>\n<p>Hinter dem Kirchturm.<\/p>\n<p>Wir schauen aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr die anderen.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich die nicht-sozialen Gesichter.<\/p>\n<p>Alle werfen Blicke herum.<\/p>\n<p>Wie schauen.<\/p>\n<p>Wir werden doch beobachtet.<\/p>\n<p>Von Menschen und einer Kamera.<\/p>\n<p>Aber das Sch\u00f6ne ist: Selbst die Videoaufnahmen<\/p>\n<p>Verschwinden nach drei Wochen ins Nichts<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Reflex<\/strong><\/p>\n<p>Sofort ins Nichtstun starten, Aktiv nichts tun<\/p>\n<p>Nichts tun \u2013 Geht schon!<\/p>\n<p>Losstarten ins runterleveln, und zum Schluss Sitzkreisreden<\/p>\n<p>Gute Erfahrung, Wahrnehmung sch\u00e4rfen, aber kein Muss<\/p>\n<p>Ruhig und angepasst \u2013 das gibt\u2019s auch, nicht nur Begeisterung<\/p>\n<p>Schuhgespr\u00e4ch am Lift als Intermezzo, Birgit, l\u00e4ssige Erkenntnishaltung:<\/p>\n<p>Nachdenken dar\u00fcber, ob Form notwendig, oder das Nichts reicht f\u00fcr was<\/p>\n<p>Das Gemeinsame Nichtstun ist notwendig<\/p>\n<p>Und sonst: Die H\u00e4user stehen, erkennt Markus, ich meine, die Sehnsucht ist gro\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Samstag \/ Lentos, Woche 2 \/<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Menschengedicht<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Susanne Maier<\/p>\n<p>Dorit Ehlers<\/p>\n<p>Reinhard Winkler<\/p>\n<p>Gabi Hiti<\/p>\n<p>Ursula Witzany<\/p>\n<p>Elfi Ruprecht Porod<\/p>\n<p>Karin Hofer<\/p>\n<p>Wir<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Tracking<\/strong><\/p>\n<p>Zuerst ausgeschlafen, dann wieder hinter den Augen m\u00fcde. So schwer, so schwer. And There Is A Space Behind Your Eyes. There Is The Sound. Wieder diese Augenschwere und hungrig. Rede mit Pichler, als ich den Raum verlasse. Werde nerv\u00f6s dabei. Sehe im Keller ein Plakat von den letzten Tagen der Menschheit, pr\u00e4parierte Ratten-Installation, dar\u00fcber gelesen. Diese Ratten-Sache ekelt mich was Wunder. Merke, wie das mit der Aufmerksamkeit funktioniert: Klassiker, Tiere, Sadismus \u2013 voila. Kunst. Das Gegenteil davon, was ich kann und mag. H\u00e4nge heute im Raum ganz hinten herum. Bemerke das skulpturale Element der nichts-tun-Truppe (Kraft). Es setzen sich auch mehrere Leute dazu, Museumsbesucherinnen. Sie bleiben \u00fcber zwanzig Minuten, werden Teil, Teil der Skulptur.\u00a0 Rosa Querverbindung, stark: kleine Flecken am Boden, zwei Pullis, Manner-Tasche. Things to take from yesterday: Gepolt auf Timing, \u201eStress\u201c zu Beginn. Wie schauen ist die Frage. Aber das gro\u00dfe Ding heute: Again, das skulpturale Element. Ohne Worte. Manchmal, wenn Blick auf einzelne Personen: Es ist wie Zugfahren ohne Zugfahren. Ist aber nur ein kurzer Blick \u2013 denn: Die Gruppe ist das Ding. Gr\u00f6\u00dfer. Die Gruppe tr\u00e4gt. Ich denke an mich in diesem Ganzen, als in alle Richtungen denkendes Quasi-Objekt: Was f\u00fcr ein Messdance aus getanenen und ungetanenen Dingen, aus gedachten und ungedachten Gedanken, was f\u00fcr eine Verbindung zu den anderen, was f\u00fcr ein Quasi-Kunstobjekt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Reflex<\/strong><\/p>\n<p>Skulpturaler Tag \u2013 Mein so benanntes QuasiKunstobjekt. Vermischtes Tun und Nichtstun. Literarische Einw\u00fcrfe. Einander anschauen. Oder beim Fenster raus. Dann wieder Schweigen. Dann wieder ein paar Worte. Ich denke an dieses Konstrukt als Quasi-Kunstobjekt, als Kollektiv aus Dingen und Gegenst\u00e4nden, aus Bez\u00fcgen, Ideen. Ich denke an dieses Gebilde als Kollektiv aus Personen und Gedanken, Ratten, die Rattenpopulation in meinem Kopf, eine Spinne in ihrem Netz vor dem Fenster. Ich denke an dieses Kollektiv aus Dingen, nehme aber in dieses Kollektiv auch Arbeitsvorhaben, unerledigten Dingen herein. Auch dieses Nichtgetanene oder auch Nichtvorhandene oder auch Nichtsichtbare wirkt in die Mischwesenhaftigkeit von Menschen und Dingen herein, ist vielleicht sogar dessen bezeichnendster Ausdruck. Die Hybridbildung in diesem Raum, aus Menschen, Dingen, aus Getanenem und Ungetanenem, aus Ideen und Gedankengebilden bedeutet verborgene Komplizenschaft des Nichttuns. Mit offenem Ausgang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Sonntag \/ Lentos, Woche 2 \/<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Menschengedicht<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Miriam Bajtala<\/p>\n<p>Christoph Wiesmayr<\/p>\n<p>Susanne Blaimschein<\/p>\n<p>Sabine Funk<\/p>\n<p>Ines H\u00e4ufler<\/p>\n<p>Wir<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Tracking<\/strong><\/p>\n<p>Morphogenetische Felder. Rattenverhaltensversuch. Sobald eine Ratte etwas wei\u00df, wissen es alle Ratten der Welt. Was wissen die Ratten \u00fcber Kunst? Wenn es sowas gibt wie Kommunikation von unausgesprochener Erfahrung (Einwurf: Das private Gesicht ist ernst, oder: das soziale Gesicht heiter, immer l\u00e4cheln? Das Rattengesicht ist wie? Who knows \u2026 wahrscheinlich hassen sie die Menschen, ich w\u00fcrde es verstehen, wie geht das \u00fcberhaupt, wieder in den humanen Gefilden, dass dieser aufgeschichtete Verbrechensm\u00fcll, den sich die Menschen angetan haben, sich nicht schlimmer auswirkt), dann bedeutet Komplizenschaft im Nichtstun: Dass es um verborgene Beziehungsarbeit geht. Es ist nichts. Es ist anti-ideologisch. Es ist friedlich. KomplizInnenschaft ohne Zweck und Ziel. Keine, nicht einmal, Interessensarbeit oder Lobbying, klassisches. Nichtstun vs. Lobbying. Lobbying der anderen Art. Verweigerung. Zumindest tempor\u00e4r. Nur mal schauen. Machen ist immer Ideologie. Wir machen keine Ideologie, darum geht\u2019s. Wir verweigern die Ideologie des Machens und \u00fcbrigens auch diesen Keks, die Ideologie des Entspannens \u2013 des permanenten Halb-Aktivismus in den Wellen der Work\/Life Balance. Wir wollen diesbez\u00fcglich nichts verk\u00fcnden, kein Heil in irgendeiner Art, sind nicht die Projektleitung, die herumzieht wie sprechende Wolken. Praxisteil: Gro\u00dfe Unruhe im Nichtstun zu Beginn. Kaum Besucher. Hab das Gef\u00fchl, dass Einzelne ins Nichtstun niedergerungen werden \u2013 oder sich selbst niederringen. Und, neben den Gedanken: Mir ist heute wirklich langweilig. Ich versteh pl\u00f6tzlich, dass es Nichtstun gibt \u2013 da kann ich noch tausendmal benennen, dass ich trotzdem atme, oder mein Herz schl\u00e4gt. Klar, sonst ist nichts tot. Aber es gibt Nichtstun, das hab ich heute erfahren, egal ob handeln, tun oder arbeiten: Es geht doch, nichts zu tun. Es hat was Qu\u00e4lendes, Unsicheres. Warten. Abwarten. Erkenntnis: Nichtstun ist ohne Auftrag sein, egal ob Fremdauftrag oder Eigenauftrag. Ich verweigere sogar den Eigenauftrag? Und im Nachhinein ist es doch die Brache, die es zu bestellen gilt (im doppelten Wortsinn: bestellen im Sinne der Bearbeitung des vielleicht schon kulturellen Bodens, Bestellen aber auch im Sinne des Orderns \u2026). Das ist ok. Und zwischendurch denk ich mal: nicht den Fehler machen wollen und gleich direkt in sich gehen wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Was bringt der Raum<\/em><\/p>\n<p>Publikum<\/p>\n<p>Panorama<\/p>\n<p>Den Umgang damit<\/p>\n<p>Das Mitmachen<\/p>\n<p>Es wird zur Installation<\/p>\n<p>Manchmal<\/p>\n<p>Gegenseitiges Beobachten<\/p>\n<p>Und \u00dcberwachung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Niederschwelligkeit<\/em><\/p>\n<p>Dass es niederschwellig ist<\/p>\n<p>Ist eine Tatsache<\/p>\n<p>Und gleichzeitig eine Parodie darauf<\/p>\n<p>Wenn niederschwellig nichts tun ist<\/p>\n<p>bedeutet niederschwellig nichts mehr<\/p>\n<p>Andererseits superanstrengend<\/p>\n<p>Und mehr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Reflex<\/strong><\/p>\n<p><em>In Tieren wohnen<\/em><\/p>\n<p>Rennen<\/p>\n<p>Ruhe<\/p>\n<p>Fertig<\/p>\n<p>Schlafen<\/p>\n<p>Plaudertaschen<\/p>\n<p>B\u00e4ren Affen<\/p>\n<p>Gl\u00fccksgef\u00fchle<\/p>\n<p>Spinnen sehen<\/p>\n<p>Sich nicht f\u00fcrchten<\/p>\n<p>Sondern lachen<\/p>\n<p>In Tieren wohnen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Brache<\/em><\/p>\n<p>Nichtstun ist ohne Auftrag sein<\/p>\n<p>In der Brache des Tuns<\/p>\n<p>Die Frage, die uns besch\u00e4ftigt<\/p>\n<p>wird zur Marginalie<\/p>\n<p>nicht einmal thematisiert<\/p>\n<p>h\u00f6chstens verbuddelt<\/p>\n<p>vielleicht treibt sie irgendwann aus<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Pause<\/em><\/p>\n<p>Rauchen als Pause<\/p>\n<p>Sonst die Pause vergessen<\/p>\n<p>wenn nicht rauchen<\/p>\n<p>Darum zuviel rauchen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Dienstag \/ Lentos, Woche 2 \/<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Menschengedicht<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>G\u00fcnter Mayer<\/p>\n<p>Peter Hanusch<\/p>\n<p>Boris Schuldt<\/p>\n<p>Martha Kniewasser<\/p>\n<p>Claudia Dworschak<\/p>\n<p>Viktoria Schl\u00f6gl<\/p>\n<p>Marion Hackl (?)<\/p>\n<p>Claudia Mader (?)<\/p>\n<p>Times up<\/p>\n<p>Foamies<\/p>\n<p>Wir<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Tracking<\/strong><\/p>\n<p>In der Fr\u00fch fast von Auto \u00fcberfahren (fast)<\/p>\n<p>Dann noch zwei Mal Troubles mit Autos<\/p>\n<p>Denke an die Trilogie von Quasi-Kunstobjekten<\/p>\n<p>Und das Merken-Ding mit dem Nichtstun<\/p>\n<p>Das mir jetzt nicht mehr einf\u00e4llt<\/p>\n<p>Der Stress, dass alles immer parat liegen muss<\/p>\n<p>Anstatt im Hirn ein Kommen und Gehen zu pflegen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Haiku-Sache, jetzt hab ich sie<\/p>\n<p>3-fach aufgeschichtete Haikus<\/p>\n<p>\u00dcberladene Haikus<\/p>\n<p>Wie \u00fcbermalte Bilder von Rainer<\/p>\n<p>Zum Beispiel \u00fcberarbeiteter Jesus<\/p>\n<p>Perfides Job-Enrichment<\/p>\n<p>einst gegen die Monotonie am Flie\u00dfband<\/p>\n<p>jetzt Teil der Ich-AG-Internalisierung<\/p>\n<p>F\u00fcr alle nur zum Besten von allen<\/p>\n<p>Aber hallo!<\/p>\n<p>17 Primzahl, Stufe 8, multipliziert mit Faktor 3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt wei\u00df ich, wo Haikus herkommen aus dem langen Schauen ins Nichts. \/<\/p>\n<p>Kunst und (die) Kunst des Produzierens m\u00fcssen uns fremd bleiben!<\/p>\n<p>Das be\/st\u00e4rkt mich in (innerer) Distanz und Forderung nach Grundeinkommen.\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe die Nase<\/p>\n<p>Schnauze voll von<\/p>\n<p>Nichtstun-Atmen. Raus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Niederschwellige Extremerfahrung,<\/p>\n<p>wie ewig, toll, erhebend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nichtstun: Antiideologisch<\/p>\n<p>Gemeinsames Nichtstun: Extremerfahrung, oder?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nichtstun ist wie auf Gleisen gehen oder Zugfahren ohne Zug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich verstehe das langsame Schauen ins Nichts. Es ist es ist es.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das lange Schauen ist nicht ideologisch. Es ist paradox.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht um ein Kunstobjekt, das sich aus vielem\u00a0 (und vielen) speist.<\/p>\n<p>Das gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>(und in meinem Kopf fl\u00fcstert es: Keine Angst vor einem neuen Manifest)<\/p>\n<p>Ein Kunstobjekt, das<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Ein Objekt, das<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Eine Erz\u00e4hlung, die<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Eine Performance, die<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Sowas wie Selbsterfahrung, die<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Ein Produzieren, das<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Klarer Protest, der<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Widerstand, der<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Ein Psychozustand, der<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Komplexit\u00e4t, die<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja sagt und nein<\/p>\n<p>Ein Kunstobjekt, das<\/p>\n<p>das binominale Prinzip unserer ja-nein Entscheidungskombinatorik aufschichtet in 0 und 1<\/p>\n<p>Vielschichtige Entscheidungen aus ja und nein, aus 0 und 1, so leben wir<\/p>\n<p>T\u00fcrme<\/p>\n<p>Ebenen<\/p>\n<p>Fallen<\/p>\n<p>Brachen<\/p>\n<p>Dann entsteht ein Projekt des Nichtstuns<\/p>\n<p>das nein zur Ideologie sagt (dazu ja sagt und nein)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder:<\/p>\n<p>Ein Kunstobjekt, das<\/p>\n<p>Gleichzeitig ja und nein sagt<\/p>\n<p>Ein Kunstobjekt, das ja zur Kunst sagt und nein<\/p>\n<p>Das zur Erz\u00e4hlung ja sagt und nein<\/p>\n<p>Das zur Performance ja sagt und nein<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Kein Haiku 1<\/em><\/p>\n<p>Doppelte Felder<\/p>\n<p>Gewebte Komplizen<\/p>\n<p>Nicht ausgesprochenes<\/p>\n<p>Zwischen uns ein Netz<\/p>\n<p>Aus vernetztem Nichts<\/p>\n<p>Die Spinne sitzt als Beobachterin drauf<\/p>\n<p>(so wie das Okular der Kamera)<\/p>\n<p>Auch sie<\/p>\n<p>Verborgene Beziehungsarbeit<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gef\u00e4ngnis. Muskel\u00fcbungen f\u00fcr danach. Warten auf drau\u00dfen. Auf!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich schaue aus dem Fenster und da malen unten zwei Leute das \/ Schiff an. Fast weinen m\u00fcssen. Wie r\u00fchrend ihr sinnhaftes Vorhaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Kein Haiku 2<\/em><\/p>\n<p>Die Not ist gro\u00df<\/p>\n<p>Wie raus aus dem was ist<\/p>\n<p>Die Zeitdauer ist wichtig<\/p>\n<p>zwei Stunden gut<\/p>\n<p>Und was ist das alles<\/p>\n<p>Eine Aufstellung<\/p>\n<p>Positionierung<\/p>\n<p>Reicht es, dass einen die Gruppe tr\u00e4gt<\/p>\n<p>Oder die Fragestellung:<\/p>\n<p>Kann man sich treffen, um nichts zu tun?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\/ Reflex<\/strong><\/p>\n<p>Kaum Bewegung<\/p>\n<p>Nicht mal moven<\/p>\n<p>Erster Platz letzter Platz<\/p>\n<p>Fast<\/p>\n<p>Konzentration<\/p>\n<p>Kontemplation<\/p>\n<p>Zerstreuung<\/p>\n<p>Schlaf (eine Flucht)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sch\u00f6ner Abschluss<\/p>\n<p>Zwei intensive Phasen<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen zum Beispiel<\/p>\n<p>Memoration einer langen Reise<\/p>\n<p>Viele G\u00e4ste<\/p>\n<p>Intensive Dichte<\/p>\n<p>Selbst sehr produktiv<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Selbstverst\u00e4ndnis<\/p>\n<p>Kaum Post-its<\/p>\n<p>Nichts n\u00f6tig zu sagen<\/p>\n<p>Au\u00dfer am Ende<\/p>\n<p>wie gut und wie Parallelen<\/p>\n<p>zur Kunst von Tino Segal<\/p>\n<p>Magnus fertig<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht umsonst f\u00e4llt der Blick auf die Tiere<\/p>\n<p>Markus h\u00e4tte lieber B\u00e4ume<\/p>\n<p>Ich versteh ihn<\/p>\n<p>Dr\u00fcben werden St\u00e4mme geh\u00e4ngt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nichtstun<\/p>\n<p>Quasi-Objekt<\/p>\n<p>Haikus<\/p>\n<p>Panorama<\/p>\n<p>Am letzten Tag<\/p>\n<p>Wie arbeiten gehen<\/p>\n<p>Doch sprechende Wolke<\/p>\n<p>Ich bin mein Material<\/p>\n<p>Weitverzweigt<\/p>\n<p>Durchlass<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es hat sich etwas erhoben<\/p>\n<p>Und jede andere Theorie der Kreativit\u00e4t<\/p>\n<p>Und oder Kunstbezug<\/p>\n<p>U o der Dekonstruktion<\/p>\n<p>Kann man darin einh\u00e4ngen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir performen nicht<\/p>\n<p>Distanz und Gestaltung:<\/p>\n<p>Oh my god, ist nothing!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weltdistanz und Weltgestaltung<\/p>\n<p>Sehnsucht nach oh my!<\/p>\n<p>Inbetween Nichts<\/p>\n<p>Ich ist unerheblich<\/p>\n<p>In Abspaltung<\/p>\n<p>Spricht:<\/p>\n<p>Ich bin in meiner dritten Person<\/p>\n<p>In Selbstaufl\u00f6sung war ich schon<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachgedicht zur Anti-Ideologie:<\/p>\n<p>Die unternehmerischen Selbste<\/p>\n<p>Mit ihrer immanenten Doppelerz\u00e4hlung<\/p>\n<p>aus totaler Selbstverwirklichung<\/p>\n<p>und einem Narrativ des Leidens<\/p>\n<p>systematisch<\/p>\n<p>hyperreal<\/p>\n<p>sitzen am Verhandlungstisch \u2013 und schweigen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht um die Durchbrechung eines Kommunikationsstils<\/p>\n<p>der aus einer dichten Verschr\u00e4nkung von \u00d6konomie und Emotion besteht<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oh my God \u2013 ist nothing!<\/p>\n<p>Mehr \u00fcber Quasikunst auf dieser <a href=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/about-quasi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intro-Seite<\/a> und im <a href=\"https:\/\/newcontext.stwst.at\/projects:quasikunst\/start\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stadtwerkstatt-Kontext<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Textkreisel Nichtstun, skulpturales Nichtstun, performative Textarbeit, 2014. Der in sich abgeschlossene Textkreisel Nichtstun entstand als eigenst\u00e4ndige Arbeit innerhalb des mit theaternyx umgesetzten Projekts StadtkomplizInnen im Kunstmuseum Lentos. Der nicht-\u00f6konomische Text verhandelte in seiner intendierten Undefiniertheit eigent\u00fcmliche Strukturgebilde, Anti-Ideologie, Theorie jenseits der \u00fcblichen Textverwertung und einen spielerischen Gestus des &#8222;Gedichts&#8220;: Die erweiterte Textzone reicht vom Menschengedicht bis hin zur Variationen von Haikus und einem Quasitheorie-Verstecken in Wochenstruktur und Wortkaskaden. Der Text<\/p>\n<p><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/textkreisel-nichtstun\/\">Read More<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-193","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=193"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/193\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":811,"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/193\/revisions\/811"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}