{"id":1142,"date":"2024-10-04T09:25:39","date_gmt":"2024-10-04T07:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.quasikunst.at\/?page_id=1142"},"modified":"2024-10-05T08:32:15","modified_gmt":"2024-10-05T06:32:15","slug":"das-ganze-ist-die-kunst","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.quasikunst.at\/index.php\/das-ganze-ist-die-kunst\/","title":{"rendered":"Das Ganze ist die Kunst."},"content":{"rendered":"\n\n\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Das Ganze ist die Kunst &#8211; <\/strong><\/p>\n<p><strong>Die STWST als Schiff &amp; Kriechlicht Das Wesen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Transformation &amp; Gesamtkunstwerk nicht fertig geworden! <\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zwei zusammenh\u00e4ngende Arbeiten aus den STWST New Art Contexts und als Quasikunst-Konzeptionierung: <\/strong><\/p>\n<p><em>Die STWST als Schiff:<\/em> Wir imaginieren das Geb\u00e4ude als Schiff und vert\u00e4uen es am Platz. Ein Razzle-Dazzle-Desorientierungsmuster auf dem Geb\u00e4ude erweitert die Fassade als k\u00fcnstlerisches Display. Teile des Schiffswracks Eleonore liegen vor der STWST auf dem Platz \u2013 als Explosionsinstallation.<\/p>\n<p>Im Haus die zweite Arbeit, <em>Kriechlicht Das Wesen<\/em>: Lichtpunkte kriechen als Wesen, die ihre Manifestation suchen, durchs Haus.<\/p>\n<p>Als Kriechlichter durchdringen sie Teile des Hauses und f\u00fchren zu einer n\u00e4chsten Arbeit, zum <em>Schlafschiff I-III, Aufstand der Imagination<\/em>: Diese Arbeit verk\u00fcndet auf Texttafeln: Das Ganze ist die Kunst. Gesamtkunstwerk nicht fertig geworden.<\/p>\n<p>Alle Arbeiten sind als Quasikunst-Konzepte entwickelt worden und mit mehreren Projekten und\/oder Mitwirkenden umgesetzt worden. Credits bei den Links!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die STWST als Schiff<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die STWST als Ort der Imagination und des Widerstandes \u2013 wir imaginieren das Haus als Schiff, vert\u00e4uen es am Platz.<\/strong> Ein Razzle-Dazzle-Desorientierungsmuster am Haus erweitert die Fassade als k\u00fcnstlerisches Display. Vor der STWST am Platz liegen Teile des abgewrackten Schiffs Eleonore \u2013 als Explosionsinstallation. Durchs Haus kriechen Lichtpunkte als Wesen, die ihre Manifestation sucht \u2013 als Kriechlichter durchziehen sie Teile des Hauses. Eine weitere Arbeit verk\u00fcndet auf Texttafeln: das Schiff und das Nicht-Schiff, ein NOT ON PLANET EARTH und einen Aufstand der Imagination.<\/p>\n<p><strong>Mit diesen Abstraktionen fokussiert die STWST auf ihre Theorie- und Praxisschienen.<\/strong> Die Stadtwerkstatt behauptet nichts weniger als ein transformatorisches Gesamtkunstwerk, das als Entit\u00e4t erwacht und Bewusstsein entwickelt. Dieses Gesamtkunstwerk entwirft als Idee seiner selbst und mit eigenem Bewusstsein ausgestattet in Folge immer neue Ideen, um seine Form zu \u00e4ndern und unabgeschlossen zu bleiben. Heute ein Schiff, morgen ein Planet pf Sleep. Auch wenn die Vorstellung eines Gesamtkunstwerks in Anbetracht der technologischen Entwicklungen und des sich ank\u00fcndigenden gr\u00f6\u00dferen Paradigmenwechsels verr\u00fcckt sein mag: Absolutheit, Imagination und Widerspruch sind immer noch die relevanten Materialien, mit denen wir arbeiten sollten.<\/p>\n<p><strong>Das Ganze ist die Kunst. Gesamtkunstwerk nicht fertig geworden.<\/strong><\/p>\n<p><em>Die STWST als Schiff ist eine Gesamtkonzeption<\/em> der Stadtwerkstatt und Quasikunst. Sie involviert STWST Artists und kritische Produzent:innen, mehrere Projekte und die meisten Ebenen der Hausproduktion. Konzeption und Texte: Tanja Brandmayr\/Quasikunst. Alle beteiligten Projekte und Personen bei den entsprechenden Links!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/die_stwst_als_schiff\">https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/<\/a> und <a href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/die_stwst_als_schiff\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/die_stwst_als_schiff\">https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/die_stwst_als_schiff<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Kriechlicht Das Wesen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die STWST als Ort der Imagination und der Manifestation. Durchs Haus kriechen Lichtpunkte als Wesen<\/strong>, die ihre Manifestation suchen \u2013 oder auch ihre Umgebung scannen: Lichtpunkte durchziehen Teile des Hauses und entziehen sich der eindeutigen Interpretation. <strong>Wer eine Lichtskulptur sehen m\u00f6chte, soll das tun. Wir aber behaupten Lichtpunkte als Cohabitanten der noch unbekannten Art.<\/strong><\/p>\n<p><strong>In ihrem grunds\u00e4tzlichem Anderssein bewegen sich die Kriechlichter<\/strong> auf skulpturalen Schienen \u00fcber die Decken des Hauses, um an entscheidenden Stellen wieder in die Mauer zu verschwinden, sich selbst woandershin zu imaginieren \u2013 oder sich auch an einem anderen Ort des Hauses oder auch erst in ihrer eigenen Zukunft fortzusetzen.<\/p>\n<p><strong>Mit dieser Abstraktion fokussiert die STWST<\/strong> und ihre Research-Schienen auf ihre langj\u00e4hrige Auseinandersetzung mit dem Thema Bewusstsein und m\u00f6chte in Abgrenzung zu den aktuellen Big-Data- und KI-Diskursen den Unterschied von relativem und tats\u00e4chlichem Bewusstsein festhalten: Ein Wesen zu sein IST EIN KATEGORIENSPRUNG \u2013 und keine mechanische Komplexit\u00e4tssteigerung. Wir negieren damit das Staunen vor der Technik alias Kapitulation vor den totalit\u00e4r gewordenen technokapitalistischen Zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><strong>Die Medien machen sich unsichtbar.<\/strong> Und wir tun das auch.<\/p>\n<p><strong>Paraphrase: <\/strong><em>Im Haus der Stadtwerkstatt splei\u00dft sich der Diskurs auf, und er trennt sich in Substanz und Wesen. Wenn erstere verschwindet, l\u00e4sst sich Letzteres, seiner Gestalt entledigt, von den Gem\u00e4uern des Hauses aufnehmen, denn unerm\u00fcdlich sucht das Wesen nach Materie, die es tragen k\u00f6nnte; mag diese Suche auch so manches widerspr\u00fcchliche Kunstwerk nach sich ziehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>STWST Announcement:<\/strong> Wer die oben paraphrasierte Originalpassage sowie den Roman, aus dem paraphrasiert wurde, kennt und Romantitel, Autorinnennamen und die paraphrasierte Passage an die Adresse office@stwst.at schickt, soll mit einem noch unbekanntem Pr\u00e4sent der STWST belohnt werden. (*Frist mit Ende 2024 abgelaufen)<\/p>\n<p><strong>Die STWST erg\u00e4nzt damit:<\/strong> Absolutheit, Imagination und Widerspruch sind immer noch die relevanten Materialien, mit denen wir arbeiten sollten. Und ja, tats\u00e4chlich bereichert durch die Imagination, die gr\u00f6\u00dfte nat\u00fcrliche Gabe des Menschen.<br \/><br \/><\/p>\n<p><strong>Kriechlicht Das Wesen<\/strong> ist ein Projekt des STWST Dptm. Unstable Imaginations und<strong> wurde umgesetzt in diesen Funktionen: <\/strong>Idee und Konzeption inhaltlich: Tanja Brandmayr \/ Konzeption technisch: Laurin D\u00f6pfner \/ Umsetzung baulich: Laurin D\u00f6pfner, Jan Nahuel Jenny, taro knopp, Mika Bankomat, Bastian Lehner \/ Mehr Informationen: <a href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/kriechlicht_das_wesen\"><u>https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/kriechlicht_das_wesen<\/u><\/a><\/p>\n<p><strong>Beide Arbeiten wurden gezeigt im Rahmen von:<\/strong><\/p>\n<p>STWST48x10 NOPE. 48 Hours of Various Comments. 06.-08. Sept 2024, Stadtwerkstatt, <a href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/\">https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Verbindung zur Arbeit: Eleonore ExtEndet<\/strong><\/p>\n<p>Ebenfalls im Rahmen von STWST48x10 NOPE 6.-8. Sept 2024, Stadtwerkstatt<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/eleonore_extendet\">https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/eleonore_extendet<\/a><\/p>\n<p><strong>Verbindung zur Arbeit: <\/strong><strong>Schlafschiff I-III &#8211; Aufstand der Imagination<\/strong><\/p>\n<p>Ebenfalls im Rahmen von STWST48x10 NOPE 6.-8. Sept 2024, Stadtwerkstatt<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/schlafschiff_i-iii_-_aufstand_der_imagination\">https:\/\/stwst48x10.stwst.at\/schlafschiff_i-iii_-_aufstand_der_imagination<\/a><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Kontext Quasikunst: <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/newcontext.stwst.at\/projects\/quasikunst\/start\">https:\/\/newcontext.stwst.at\/projects\/quasikunst\/start<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Das Ganze ist die Kunst &#8211; Die STWST als Schiff &amp; Kriechlicht Das Wesen Transformation &amp; Gesamtkunstwerk nicht fertig geworden! \u00a0 Zwei zusammenh\u00e4ngende Arbeiten aus den STWST New Art Contexts und als Quasikunst-Konzeptionierung: Die STWST als Schiff: Wir imaginieren das Geb\u00e4ude als Schiff und vert\u00e4uen es am Platz. Ein Razzle-Dazzle-Desorientierungsmuster auf dem Geb\u00e4ude erweitert die Fassade als k\u00fcnstlerisches Display. 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